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richtet haben mochte, und vorn in einem langen Schnabel, wieein Regendach über der Nase, anelief, Hals und Brust waren trotzder rauhen Witterung entblößt. Ein langer, bis an die Wadenreichender grober Leibrock, um den Hals mit schlechtem Pelz ge-füttert, ward über den Hüften durch einen breiten Ledcrgnrt zu-sammengehaltcn.
„Nun, Gevatter Graubart," redete ihn Marguard an, „wo-hin geht deine Reise?"
Mit einer seltsamen harten, fast knarrenden Stimme erwiederteder Alte: „Zum gleichen Ziel, wie die Eure!"
„Also frische Gesellschaft! Und weißt du denn so genau, wo-hin mein Weg geht?"
„Allerdings, Herr, znm Grab und zur Ewigkeit,"
Sowohl diese Antwort, als die herbe Stimme, in der sie er-tönte, hatte für Herrn Marguard etwas Unbehagliches, Er trat,wie vom heimlichen Grausen befalle», einen Schritt zurück undbetrachtete den wunderlichen Fremden mit einem stieren Blick, wieeiner, der mit sich selbst im Zweifel ist, ob er einen vernünftigenMenschen oder einen Wahnsinnigen, einen Lebendigen oder einGespenst, vor sich habe,
„Hört doch, Herr Gangolf," sagte er, und drehte sich zu demjungen Manne um, der am Ausgang des Gewölbes stand und sichmit seinem Pferde beschäftigte, „hört doch, habt Ihr je im Lebenetwas AehulichereS gehört, als das Kirren einer alten Hagcichc,wenn sie der Sturm biegen will, und diese raspelnde Stimme desalten Schnabelthicrs?"
Wirklich hatte Gangolf, als er de» ungewöhnlichen Menschen-laut vernommen, das Gesicht einen Augenblick lang nach dem frem-den Paare zurückgewandt, bald aber wieder seine vorige Arbeitbegonnen, den Regen von Mähnen und Hals seines Rosses zustreichen, „ Es ist hier auf den Trümmern der Freudenau der rechte