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gen Mümpelgard; ich aber folgte Herrn Petcrinann von MörSbergund Hansen von Nechberg.
„Wann können wir des Dauphins Banner vor Zürich sehen?"
— Vor sechs Wochen kaum.
„Nun, so müssen wir den Hungergürtel enger schnallen, weilder Braten noch weit liegt."
— Und Ihr wollet den Bernern im ganzen Ernst absagen, HerrMarguard?
„Ich, 2hr und aller ehrlicbendc Adel vom Aargan! Sie habenmir übel mitgespielt, die von Bern, und ich war ganz unschuldig,wie Ihr wohl wißt. Aber straf' mich Gott, aus den Steinenihres Nathhauses will ich die Burg meiner Väter am alten Thurmder Hünegg wieder ansrichten, und die von Luzern sollen mir dieSteine dazu tragen. Und einen Keller, das schwör' ich Euch,sollen sie mir in den Felsen darunter graben, daß das ganze Berner-Münster darin Platz genug findet. Einen Weinkeller soll'S geben,desgleichen kein Kloster im heiligen Reich, und der Papst sammtseinen Kardinalen keinen größer« hat."
— Ich weiß aber, Herr Marquard, der Kaiser und selbst derMarkgraf hoffen noch, daß Bern mit ihnen halten und sich nichtan die Schwyzcr und Glarner hängen werde. Darum würde einwenig Vorsicht von Eurer Seite nicht schaden, damit Ihr zuSchenkcnbcrg nicht wieder vom gefräßigen Bären helmgcsucht wür-det. — Aber Ihr habt mir nicht gesagt, ob das Fräulein Nrsivon Falkenstein noch lange ln Brugg verweilen wird?
„Das werdet Ihr heut' Abends von den honigsüßen LippenEurer Braut am besten vernehmen. Euer Nath ist übrigens nichtzu verachten, und gründlicher, als die Hoffnung des Kaisers unddes Markgrafen. Verlaßt Euch auf mich, ehe vier Wochen durchsLand gehen, ziehen die Berner Banner unter den Fenstern EuresThurmes Rore gen Zürich vorüber. — Heda! Ho! Hop! Seht