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18 (1851) Anna von Geierstein
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Der Graf von Orford sprach seinen Dank aus für denVorschlag und erklärte, er sei entschlossen, auf denselben ein-zugehen, wenn es Heinrich von Lancaster, der Graf vonRichmond, genehmige, den er jetzt als seinen Fürsten be-trachtete.

Wir kommen zum Schluß. Etwa drei Monate nach derSchlacht bei Nancy nahm der verbannte Graf Orford wiederden Namen Philipson an und brachte mit seiner Gemahlineinige Ueberreste ihres früheren Neicbthums mit, welche ihnin Stand setzte, sich eine bequeme Wohnung bei Geiersteinzu bauen. Des Landammamis Einfluß im Kanton verschaffteihnen das Bürgerrecht. Die hohe Geburt und das mäßigeVermögen Anna s von Geierstein und Arthur s von Vere inVerbindung mit ihrer gegenseitigen Neigung ließen ihre Hei-rath in jeder Beziehung als vernünftig erscheinen. Hannche»und ihr Liebhaber nahmen ihre Wohnung bei dem jungenPaar, nicht als Diener, sondern als Aushelfer bei de» Feld-arbeiten. Denn Arthur zog noch immer die Jagd dem Acker-bau vor. Dieses hatte aber nicht viel zu sagen, weil er mitseinem eigenen Einkommen in diesem armen Lande für wohl-habend gelten konnte. Die Zeit verging und eS waren schonfünf Jahre, daß die verbannte Familie in der Schweiz ihrenWohnsitz genommen hatte. Im Jahr 1^82 starb der Land-ammann Biedermann den Tod des Gerechten und wurdeallgemein bedauert als ein Muster der redlichen und tapferen,schlichten und klugen Häuptlinge, welche die alten Schweizerim Frieden regierten und in der Schlatt befehligten. Imnämliche» Jahre verlor der Graf von Orford seine edle Ge-mahlin.

Aber der Stern des HauseS Lancaster fing zu dieser Zeitwieder an zu glanzen und bewirkte, daß der verbannte Lord