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Schwermuth unterworfen, wie sie Saul heimsuchten und ge-riet!! in furchtbares Nasen, wenn man ihn aus derselben weckenwollte. Sogar der Graf von Orford schien die Gewalt ver-loren zu haben, welche er früher über ihn ausgeübt. Karlzeigte sich im Allgemeinen dankbar und gütig gegen ihn,fühlte sich aber doch augenscheinlich gedehmüthigt, wenn ersich erinnerte, daß ein Fremder seinen unmächtigen und ge-drückten Zustand mit angesehen hatte; auch fürchtete er sosehr, man möchte vermuthen, der Graf von Orford leite seinePlane, daß er oft den Rath desselben blos verwarf, um seinegeistige Unabhängigkeit zu erweisen.
I» diesen wunderlichen Launen wurde er noch durchCampobasso befestigt. Dieser schlaue Verräther sah, daßsich die Macht seines Herrn ihrem Untergang zuneigte undbeschloß als Hebel dabei zu dienen, um sich Ansprüche aufeinen Theil der Beute zu verschaffen. Er betrachtete Orfordals eine» der besten Freunde und geschicktesten Ratbgeber,die dem Herzog anhingen; er glaubte in den Blicke» desselbenzu lesen, daß der Graf seine verrätherische Absicht durchschauthabe und darum haßte und fürchtete er ihn. Vielleicht, umselbst in seinen eigenen Augen die abscheuliche Treulosigkeitzu beschönigen, mit der er sich trug, stellte er sich daneben,als wäre er gegen den Herzog außerordentlich böse, wegender Bestrafung einiger Plünderer aus seinen italienischenBanden. Er glaubte, dieselbe sei auf Orfords Rath verhängtworden und vermuthete, dieser habe die Maßregel in derHoffnung unterstützt, es werde sich Herausstellen, daß die Ita-liener nicht blos für ihre, sondern auch für Rechnung ihresBefehlshabers geplündert. Ueberzeugt, daß Orford feindlicheGesinnungen gegen ihn hege, würde Campobasso schnellMittel gefunden haben, jene» aus dem Wege zu räumen.