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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
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und Hellebarden und das in hübscher Anzahl, um sie hinab-zustoßen und von Stellen zu verjagen, wo sie kaum auf denFüßen stehen konnten, wenn auch Niemand gekommen wäre,sie zu stören. Die Reiter wurden von den Lothringern ge-drängt und flohen so schnell als sie ihre Rosse tragen konnten,da sie uns in ihrer Flanke sahen. Dann rückten wir wiederzusammen gegen eine schöne Ebene, eine lino» oompagns,wie die Italiener sagen, wo die Berge vom See zurückkreten.Aber kaum hatten wir unsere Reihen geordnet, als wir einsolches Getöse und Geräusch von Instrumenten, ein solchesGetrampel ihrer großen Pferde, ein solches Rufen und Schreienvon Menschen hörten, als ob alle Söldner und alle Min-strels in Frankreich und Deutschland mit einander stritten,wer den ärgsten Lärm zu machen im Stande wäre. Dannkam eine mächtige Staubwolke auf uns zu und wir fingenan einzusehen, wir müßten handeln oder sterben, denn Karlund seine ganze Armee zog heran, seinen Vortrab zu unter-stützen. Ein Windstoß vom Gebirge zerstreute den Staub,denn sie hatten Halt gemacht, um sich zur Schlacht zu rüsten.O, guter Arthur! du hättest zehen Jahre von deinem Lebengegeben, blos um das mit anzusehen. Da hielten tausendevon Reitern, alle in vollständiger Rüstung, die in der Sonneerglänzten; Hunderte von Rittern mit goldenen und silbernenKronen an Len Helmen, dann dichte Haufen von Lanzen-trägern zu Fuß, und Kanonen, wie man sie heißt. Ich wußtenicht, was das für Maschinen wären, die sie mit Mühe durchOchsen herbeifübren ließen und vor dem Heere aufstellten;aber ich erfuhr mehr von ihnen, ehe der Morgen vorüberwar. Gut, wir bekamen Befehl, ein Viereck zu bilden, wiemau es uns bei den Uebungen gelehrt und ehe wir uns inBewegung setzten, hieß man uns, wie es frommer Brauch

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