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„Ich sage dir, wie ich es meinem geliebten Eduard ge-sagt habe» würde, Laß Margarethe, deren Entschlüsse sonstfest und unbeweglich waren, wie die Felsen, auf denen wirsitzen, jetzt unschlüssig und schwankend ist wie die Wolken, dieum uns treiben. Ich habe deinem Vater in der Freude überLas Zusammentreffen mit einem Uuterthau von so unschätz-barer Treue von den Opfern gesprochen, die ich bringen wollte,um mir den Beistand Karls von Burgund für das ihm vondem ergebenen Oxford vorgeschlagene Unternehmen zu sichern.Aber seit ick ihn gesehen, habe ich Veranlassung gehabt, tieferdarüber nachzudenken. Ich bin zu meinem betagten Vaterblos zurückgekehrt, um ihn zu beleidigen und ich gestehe esmit Schaam. den alten Mann vor seinem Volke zu beschimpfen.Meine Gemüthsart ist der seinen eben so entgegengesetzt, alsder Sonnenschein, der vor Kurzem eine heitere und schöneLandschaft vergoldet hat, dem Gewitter, welches sie jetzt durch-rast. Ich habe mit offenem Spott und mit Verachtung dieMittel zur Tröstung zurückgewiesen, die er aus mißverstan-dener Zuneigung ersonnen. Ueberdrüssig der eiteln Thorheiten,die er erdacht, um die Schwermuth einer entthronten Königin,einer verwiltweten Gattin, und, ach! einer kinderlosen Mutterzu heilen, habe ich mich aus der lärmenden und faden Lustig-keit zurückgezogen, welche meinen Kummer auf's Grausamsteerschwerte. Nene ist so gutmüthig, daß selbst mein unkind-liches Benehmen meinen Einfluß auf ihn nicht vermindernwird, und wenn Euer Vater mir angekündigt hätte, daß derHerzog von Burgund, wie ein Ritter und Fürst, mit Herz-lichkeit und aufrichtig in den Plan des getreuen Oxford ein-gegangen sei, so hätte ich es über mich vermocht, meinenVater zu Abtretung des Landes zu vermögen, welches seinekalte und ehrsüchtige Staatsklugheit begehrt. Ich hätte es