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die Entschlossenheit und Gleichgültigkeit beibehielt, die sie frü-her ausgezeichnet hatte. Rudolph Donnerhügel zeigte nochimmer seine kühne und übermüthige Miene; der Bannerherrdie soldatische Gleichgültigkeit, die ihn mit anscheinender Fühl-losigkeit Alles um ihn her beschauen ließ; der SolothurnerBürger war so förmlich und wichtigtkuend, wie immer; undkeiner von den dreien verrieth die geringste Betroffenheit überden Glanz des sie umgebenden Schauspiels, oder Verlegen-heit bei Betrachtung der vergleichungsweisen Geringfügigkeitihrer eigenen Tracht. Nur der edle Landammann, auf wel-chen Oxford besondere Aufmerksamkeit wendete, schien durchdie Ueberzeugung von der unsicheren Stellung niedergedrückt,in welcher sich sein Vaterland befand. Er fürchtete, daß nachder wenig ehrenvollen und groben Art, wie sie empfangenworden, der Krieg unvermeidlich sein würde. Zu gleicher Zeitbedauerte er als Freund seines Landes den Untergang der Frei-heit desselben. Diesen konnte eine Niederlage, den Verlust dertugendhaften Einfachheit und der Verachtung gegen den Reich-thnm konnte ein Sieg und die Einführung fremder Ueppigkcitmit allen Uebeln herbeiführen, welche die Folge davon sind.
Oxford war vollkommen vertraut mit den Ansichten Ar-nold Biedermann's und konnte sich leicht seine Traurigkeiterklären. Sein Kamerad Bonstetten war weniger im Stande,die Gedanken seines Freundes zu begreifen, und blickte aufihn mit dem Ausdruck, den man in den Augen eines treuenHundes wahrnimmt, wenn das Thier Mitgefühl an den Taglegt mit seines Herrn Trauer, ohne die Ursache derselben zuwissen oder sie würdigen zu können. Von Zeit zu Zeit warfeiner aus der Gruppe einen Blick der Ueberraschung auf dieglänzende Versammlung, Donnerhügel und der Landammannausgenommen. Der unbändige Stolz des einen und die un-
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