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es des Königs Haus. Der Maire von Dijon stand harrendan den Stufen dieses PallasteS, begleitet von seinen Amts-genossen. Sein Gefolge bestand ans etwa hundert handfestenBurgern in schwarzen Sanimetkleidern und mit Halbpiken inden Händen. Der Maire kniete nieder, dem Herzog denSteigbügel zu küssen, und in dem Augenblick, da Karl vomPferde stieg, begann von allen Glocken in der Stadt ein Ge-läute, womit man die Todten in der Nähe der wankendenKirchthürme hätte erwecken mögen. Unter diesem betäuben-den Willkomm betrat der Herzog den großen Saal des Pa-lastes. Am oberen Ende desselben war für den Fürsten ei»Thron errichtet, Sitze standen da, für die ersten Offiziere unddie ausgezeichneten Vasallen, und Bänke hinter ihnen fürLeute von geringerer Bedeutung. Auf eine der letzteren, aberan einer Stelle, von wo aus man die ganze Versammlung,so wie den Herzog selbst, überschauen konnte, setzte Eolvin denedeln Engländer. Karl, dessen schnelles, scharfes Auge alleReihen durchlief, sobald man sich gesetzt, schien durch eineleichte Neigung des Kopfes, die seine Umgebung nicht bemer-ken konnte, zu verstehen zu geben, daß er mit dieser Anord-nung einverstanden sei.
Als der Herzog und sein Gefolge sich gesetzt, näherte stchder Maire abermals in demüthigster Weise, kniete auf deruntersten Stufe des herzoglichen Thrones nieder und bat denHerzog um Erlaubniß zu der Frage, ob er Zeit habe, denAusdruck des Eifers und der Ergebenheit der Bewohner sei-ner Hauptstadt an seine Person entgegen zu nehmen und obes ihm gefalle, als Zeichen ihrer Anhänglichkeit einen mitGoldstücken gefüllten silbernen Becher zu empfangen, welchener im Namen der Bürger und des Gcmeinderaths von Di-jon ihm zu Füße» zu legen die Ehre habe.