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geheimen Gesellschaft, einem Bündel Stricke und einem blo-ßen Dolch versehen.
„Diese Urkunde habe ich mit einem Messer auf meinenNachttisch geheftet gesunden." sagte der Herzog. „Das istauch einer ihrer Streiche, daß sie etwas Geheimnißvolles zuihrer mörderischen Taschenspielerei fügen."
Die Erinnerung an die Gefahr, welcher er in Meng'sHerberge ausgesetzl gewesen, und der Gedanke an die Aus-dehnung und Gewalt dieser geheimen Verbindungen, machtenden wackern Engländer unwillkührlich schaudern.
„Um aller Heiligen willen," sprach er, „gnädiger Herr,sprecht doch nicht von dieser furchtbaren Gesellschaft, derenWerkzeuge über, unter und um uns sind. Kein Mensch istseines Lebens sicher, wie sehr er auch bewacht sei, wenn eSihm einer nehmen will, dem das seinige gleichgültig ist. Ihrseid von Deutschen, Italienern und anderen Fremden umge-ben — wie viele unter ihnen mögen mit diesen geheimenKetten gebunden sein, welche jedes andere gesellschaftlicheBand auflvsen und sie in einen unentwirrbaren aber geheimenBund vereinigen? Denkt, edler Fürst, an die Lage, in dersich Euer Thron befindet, wen» er schon allen Glanz derMacht von sich strahlt und auf einer so festen Grundlage ruht,als sie sich für ei» so herrliches Gebäude eignet. Ich — derFreund Eures Hauses — und wäre das mein letzter Athem-zug — muß Euch sagen, daß die Schweizer wie eine Lawineüber Eurem Haupte hängen, und daß die geheimen Genossen-schaften unter Euren Füßen thätig sind, um die ersten Stoßeeines Erdbebens hervorzubringen. Beschwört den Kampf nicht,und der Schnee wird ruhig auf der Bergspitze liegen bleiben;die Gährung der unterirdischen Dünste wird sich legen; aberein einziges drohendes Wort, ein Blick des Unwillens oder