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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
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Mein gnädiger Herr," sagte Oxford,welches auch dieFehler meiner Gebieterin sind oder waren, sie ist im Unglückund fast in Verzweiflung. Sie ist meine Fürstin und dieBase Eurer Hoheit."

Genug, Herr Graf," antwortete der Herzog.Wirwollen ernsthaft reden. Was wir auch über die AbdankungKönig Renö's denken mögen, ich fürchte wir werden es schwerfinden, Ludwig die Sache in einem so günstigen Lickte zuzeigen, als sie uns erscheint. Er wird sich daran halten, daßdie Grafschaft Provence ein Mannslehen sei, und daß wederdie Abdankung Renö's, noch die Einwilligung seiner Tochter,den Rückfall desselben an die Krone Frankreich verhindernkönne, da der König von Sicilicn, wie sie ihn nennen, keinemännlichen Erben hat."

Mit Euer Gnaden Erlaubniß, das ist eine Frage, die manLurch eine Schlacht entscheidet, und Eure Hoheit hat Ludwigschon für geringeren Ersatz mit Glück die Spitze geboten. Alleswas ich sagen kann, ist, daß wenn Euer Gnaden thätigerBeistand den jungen Grasen von Richmond in Stand setzt,sein Unternehmen durchznführen, daß Euch dann dreitausendenglische Bogenschützen zu Dienste stehen und müßte sie deralte Johann von Oxford aus Mangel an einem besserenFührer selbst herüberbringen."

Eine nicht zu verachtende Hilfe," sagte der Herzog;noch mehr werth durch den, der sie anzuführen verspricht.Deine Unterstützung, edler Oxford, wäre mir kostbar undkämest du nur mit dem Schillert an der Seite und eineneinzigen Diener hinter dir. Ich kenne dich wohl, nach Herzund Kopf. Aber gehen wir ans unser Geschäft zurück; Ver-bannte, und wären sie noch so klug, haben das Recht, vielzu versprechen, und manchmalverzeih' mir edler Oxford