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„Ja, Alles was er wirklich besitzt, und die noch ausge-dehnteren Ländereien, auf die er Ansprüche hat, die aber nichtmehr unter seiner Herrschaft stehen."
„Ihr nehmt mir den Athem!" sagte der Herzog, „Renstritt die Provence ab, und was sagt Margarethe, die stolze,hochmüthige Margarethe dazu — will sie zu einem so ernie-drigenden Schritt Ja sagen?"
„Wenn sie Lancaster in England triumphiren sähe, würdesie nicht blos diesen Besitzungen, sondern dem Leben selbstentsagen. Und in Wahrheit, das Opfer ist geringer als esaussieht. Gewiß ist, daß beim Tode Nenb's der König vonFrankreich des alten Mannes Ländchen Provence als Manns-lehen einziehen würde und Niemand ist im Stande, das RechtMargarethen's auf die Erbschaft geltend zu machen, wie ge-gründet es auch sein möge."
„Es ist unangreifbar," sagte Karl, „und ich werde keine»Eingriff in dasselbe dulden oder zugeben, daß man es inFrage ziehe — d. h. wenn es einmal auf uns übergegangenist. Um des allgemeinen Besten willen muß es Grundsatzbleiben, daß man keines der großen Lehen an dis KroneFrankreichs zurückfallen läßt, wenigstens so lange sie auf einemso schlauen und grundsatzlosen Haupte ruht, wie des Ludwig's.Die Provence mit Burgund vereinigt! — Ein Land, das sichvom deutschen Meere bis an's mittelländische erstreckt! —Oxford, du bist mein guter Engel!"
„Eure Hoheit muß indessen bedenken," versetzte Oxford,„daß König Rens ordentlich versorgt werden muß."
„Gewiß, ganz gewiß," er soll die Fiedler und Gauklerdutzendweise haben, um mit iknen zu spielen, zu siegen undzu erzählen von Morgen bis Abend. Er soll einen Hof vonTroubadours haben, die nichts thun, als trinken, auf der