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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
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Euer Gnaden möchten sie der Besichtigung würdiger finden,als da Ihr sie zum erstenmal gesehen."

Nun, Herr Philipeille, heißet Ihr, mein' ich?Ihr seid ein einfältiger Hausirer oder Ihr haltet mich füreinen Lummen Käufer, wenn Ihr glaubet, mich mit den näm-lichen Maaren anführen zu können, an dem ich früher keinenGeschmack gefunden habe. Modewechsel; Mann Neuig-keiten das ist das Losungswort des Handels; Euere Lan-casterwaaren haben ihre Zeit gehabt und ich habe davon ge-kauft wie Andere und sie wahrscheinlich theuer genug bezahlt.Jetzt findet Dvrk Abnehmer."

Das mag beim Pöbel der Fall sein," erwiederte derGraf von Orford;aber für Leute, wie Eure Hoheit, sindTreue und Ehre Juwelen, welche kein Wechsel der Laune,keine Veränderlichkeit des Geschmacks aus der Mode brin-gen kann."

Meiner Treu, edler Orford," versetzte der Herzog,esmag sein, daß ich insgeheim noch einige Anhänglichkeit andiese alren Sachen habe, wie sollte ich sonst so viel Achtungfür Euch hegen, welcher sie immer in so hohem Grade be-sessen. Aber ich bin in einer peinlichen und gedrückten Lage,und würde ich in diesem entscheidenden Augenblick einen Fehl-tritt thun, so könnte ich das Ziel verfehlen, das ich meinganzes Leben hindurch verfolgt habe. Hort wohl auf, HerrKaufmann. Da ist Euer alter Nebenbuhler, Blackburn, denEinige Eduard von Dort und London heißen, mit einer La-dung Bögen und Streitäxte herüber gekommen, wie sie nieseit König Arthur's Zeiten in einen französischen Hafen ein-gelaufen ist. Er erbietet sich, mit mir in Verbindung seinGeschäft zu treiben oder um deutlich zu reden, mit Burgundgemeinschaftliche Sache zu machen, bis wir den alten Fuchs