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dern, kann ich bald im Norden sein, wo wir viele Freundehaben; und auch von Schottland ist uns Hilfe zugestchert.Der treue Westen wird sich bei'm ersten Zeichen erheben —ein Clifford läßt sich finden, obgleich ihn die Bergnebel vorRichard's Nachsuchungen versteckt halten — die Walliser wer-den sich sanimeln, wenn der Name Tudor ertönt — die rotheRose hebt nochmals ihr Haupt — und dann, Gott erhalteKönig Heinrich!"
„Ach!" rief die Königin — „aber kein Gemahl — keinermeiner Freunde, blos der Sohn meiner Schwiegermutter uudeines Walliserhäuptlings — kalt, sagen sie, und listig — abersei es so — laßt mich nur Lancaster triumphiren sehen, Rachenehmen an Dork und ich werde zufrieden sterben,"
„Es ist also Euer Wille, daß ich dem Herzog die An-träge stelle, die in Eurer Gnaden früherer Vollmacht ent-halten sind, um ihn für unsere Sache in Bewegung zu setzen?Wenn er erfährt, daß ein Vertrag zwischen Frankreich undEngland im Werke ist, so wird das der schärfste Stachel fürihn sein."
„Versprecht Alles," sprach die Königin. „Ich kenneseine innerste Seele — er strebt nach nichts, als nach Aus-dehnung seiner Besitzungen nach jeder Richtung. Darum hater sich Gelderns bemächtigt — darum hält er jetzt Lothringenbesetzt — darum beneidet er meinem Vater die elenden Resteder Provence, die dieser noch sein eigen nennt. Mit so ver-mehrtem Gebiet hat er im Sinn, sein Herzogs-Diadem gegendie Krone eines unabhängigen Herrschers auszutauschen. Sagtdem Herzog, Margarethe könne seine Absichten unterstützen —sagt ihm, daß mein Vater die Einsprache, die er gegen desHerzogs Besitzergreifung von Lothringen erhoben, zurücknch-men — daß er noch mehr thun — daß er Karl zu seinem