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aus einem Keller und endlich blinzelte sie geradezu in das Zim-mer, wo sie Arthur gelassen, um zu erfahren, was aus ihmgeworden wäre. Sie hatte die Freude, wahrzunehmen, daßer sich, so gut er konnte und mit Sorgfalt herausgeputzt, undversicherte ihn, er werte in Kurzem ihre Gebieterin sehen,welche zwar etwas unwohl wäre, sich aber doch nicht enthaltenkönnte, herunter zu kommen und einen so geschätzten Bekann-ten zu sehen.
Arthur wurde rvth, da sie so sprach, und seine belebtenZüge fanden so viel Gnade in den Augen der Kammerjung-fcr, daß sie :m Hinaufgehen zu ihrer Gebieterin bei sick sel-ber sagte, — „nun, wenn treue Liebe nicht Alles so zu kartenversteht, daß das junge Paar trotz aller Hindernisse zusammen-kommt, welche sie jetzt aufhalten, so glaube ich nimmer, daßes treue Liebe in der Welt gibt, mag Martin Sprenger sa-gen, was er will und aufs Evangelium schwören."
Als sie zu ihrer Gebieterin in's Zimmer kam, fand siezu ihrer Ueberraschung, daß das junge Fräulein keine vonden Putzsachen, die sie besaß, sondern dasselbe einfache Miederangelegt hatte, was sie am ersten Tage getragen, da Arthurauf den Geierstein kam. Hannchen schien Anfangs überraschtund bedenklich, erkannte aber dann plötzlich den guten Ge-schmack, den die Wahl dieser Tracht geleitet und rief, —„Ihr habt Recht — Zhr habt Recht — es ist am besten, ihmwie ein offenherziges Schweizermädchen entgegenzutreten."
„Aber doch muß ich," sagte Anna lächelnd, „mich in denMauern von Arnheim einigermaßen als die Tochter meinesVaters zeigen. — Hier Mädchen, hilf mir diesen Edelsteinauf das Band heften, welches meine Haare Zusammenhalt."
Das Schmuckwerk bestand aus zwei Federn von einemGeier, die von einem Opal zusammengehalten wurden. Dieser
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