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18 (1851) Anna von Geierstein
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gen Fall Statt finden. Bei solchen Bündnissen kommt oftdie Staatsklugheit in's Spiel; und wenn der Vortheil vonEngland, oder was er dafür hält, den älteren Philipson ver-anlaßt haben sollte, solch' eine Verpflichtung einzugehen, sowürde Arthur lieber vor Gram sterben ^lieber jedem Anderendas Herz brechen, als das Wort nickt lösen, welches seinVater gegeben."

Da müssen die, welche sich in so etwas einlaffen, sichnur desto mehr schämen!" sagte Hanncken.Sie sagen, Eng-land sei ein freies Land; wenn sie aber die jungen Leute beiderGeschlechter des natürlichen Rechts berauben, über ihre Händeund Herzen selbst zu verfügen, so wollte ich lieber eine deutscheLeibeigene sein. Nun, Fräulein, Ihr seid klug und ich bin un-wissend. Aber was ist zu machen? Ich habe den jungen Mann.Gott weiß, in der Erwartung hierhergebracht, Eure Zusam-menkunft werde einen glücklickeren Ausgang nehmen. Aberes ist klar, Ihr könnt ihn nicht heirathen, ohne Laß er umEuch anhält. Wenn ich glaubte, er wolle die Hand des schön-sten Mädchens in den Kantonen aufopfern, entweder weil esihm an Muth fehlt, sie zu fordern, oder aus Rücksicht aufeine lächerliche Verbindlichkeit, die sein Vater gegen einenanderen Adeligen auf ihrer Insel voll Edelleute eingegangen,so gestehe ich, daß ich ihm im einen wie im andern Fall einflntertaucken in dem Graben wohl gönnen würde; aber eshandelt sich von einer anderen Frage, nämlich, ob wir ihnfortschicken, daß ihn die Gurgelabschneider des Rheingrafenumbringen; und wenn wir es nicht so machen, so weiß ichnicht, wie wir ihn loskriegen sollen."

So laß ihn durch Wilhelm bedienen und sorge dafür,daß es ihm an nichts fehlt. Es ist am besten, wenn wir garnicht Zusammentreffen."