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18 (1851) Anna von Geierstein
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in welcher es den grollenden Cl'ilde Harold anhörte, wieer seiner Heimath ein stolzes Lebewohl sagt, nm vergeblichein Land zu suchen, in welchem sein Herz ruhiger schlüge.

Arthur genoß dieses Anblicks, obgleich der sinkende Tagihn erinnerte, daß er allein und mit werthvollen Gegenstän-den reise, daß es also klug sei, sich nach einem Ort umzuse-hen. wo er die Nacht verbringen konnte. Gerade, als er sichentschlossen, bei der nächsten Wohnung, an der er vorüberkäme, zu fragen, welchen Weg er hiezu einschlagen müßte,zog sich seine Straße in ein schönes Amphitheater hinunter.Große Bäume überdeckten dasselbe und schützten daS zarteGras prächtiger Wiesen vor der Hitze des Sommers. Eingroßer Bach floß dadurch hin und vereinigte sich mit demRhein. In der Entfernung von einer Meile gegen die Quellehin, beschrieben seine Gewässer einen Halbkreis um eine steileFelsenhöhe. Darauf standen Mauern, golhische Thürme undThürmchen, unb sie umschlossen eine Burg erster Größe. EinTbeil der beschriebenen Gegend war an einzelnen Stellen mitWeizen beflanzt gewesen und hatten eine reichliche Erndtegetragen. Sie war schon eingeheimst, aber die gelben Stop-peln, die zurückgeblieben waren, bildeten einen Gegensatz zudem Grün des unbebaute» Weidelandes und zu den dürren,röthlichen Blättern der großen Elchen, welche ihre Aeste überdie Ebene ausstreckten. Ein junger, wie ein Bauer gekleide-ter Mensch beschäftigte sich mit einem gut abgerichteten Hund,eine Brut Rebhühner zu fangen; ein Mädchen, welches eherwie die Dienerin in einer hohen Familie aussah, denn wieeine gewöhnliche Dörferin, saß auf dem Stamm eines von

Diese Anspielung auf Lord Byron ist durch die Aufschrift desKapitels herbeigeführt. Der Ucbers.