203
sein Daker, wie er dachte, bedürfen würde, um seine Rolleals englischer Kaufmann durchzuführen. Das Fischerfahrzeug,auf welchem er sich mit seinem Pferd und seinem kleinen Fell-eisen befand. richtete alsbald seinen Mast und zog die Segelan der Stange auf. So konnte es sich durch die Ge-walt des Windes gegen die Heftigkeit der Strömung haltenund kreuzte den Fluß in schiefer Richtung gegen Kirchhofenhin, welches, wie wir bereits gesagt haben, etwas weiterunten liegt als die Hanskapelle. Tie Ueberfahrt ging sogünstig von Statte», daß der Nachen in ein paar Minutendas andere Gestade erreichte. Arthur blieb mit Augen undGedanken auf dem linken Ufer und sah, wie sein Vater dieKapelle zur Fähre in Begleitung zweier Reiter verließ, dieer natürlich für den Führer Bartholomä und einen Reisen-den dielt, der sich zufällig mit ihm zusammengefunden. Diebeiden aber waren der Pfarrer von der St. Paulskirche undein Novize, wie wir bereits erwähnt.
Er konnte sich des Gedankens nicht enthalten, diese Ver-mehrung der Gesellschaft müsse zu größerer Sicherheit seinesVaters beitragen, da nicht wahrscheinlich war, Philipson würdedulden, daß man ihm wider seinen Willen einen Reisege-fährten aufdränge. Hatte er ihn selbst gewählt und erwiessich der Führer als ein Verräther, so konnte ihm jener gegendiesen zum Schutze dienen. In jedem Fall konnte er sichdarüber freuen, daß er seinen Vater in Sicherheit einen Orthatte verlassen sehen, wo sie eine Gefahr zu erwarte» Ursachegehabt hatten. Er beschloß daher, sich in Kirchhofen nichtauszuhalten, sondern seine Reise in der Richtung nach Straß-burg eilig sortzusetzen, bis ihn Dunkelheit zwänge, in einemder Dörfer Halt zu machen, welche auf der rechten Rhein-seite liegen. In Straßburg Lachte er mit dem hoffnungs-