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18 (1851) Anna von Geierstein
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Kami! waren diese Worte gesprochen, als sich unter denRichtern ein dem Gefangenen höchst ungünstiges Murmelnvernehmen ließ. — „Er lästert die heilige Nehme — manmuß ihm für immer den Mund schließen."

„Höret mich," versetzte der Engländer, „wie Ihr einesTags wünschen werdet, daß man Euch höre! Ich sage, sol-ches waren meine Gedanken und so sprach ich sic anS — ichsage Euch, ich halte ein Neckt, diese Ansicht, sei sie nunrichtig oder irrig, in einem neutralen Lance auszusprechen,wo dieses Tribunal eine Gerichtsbarkeit weder ansprechenkonnte, nvck ansprach. Meine Meinung ist noch dieselbe undich würde mich noch zu ihr bekennen, wenn dieses Schwertauf meiner Brust oder dieser Strick mir um den Hals läge.Aber ich läugne, daß ich jemals gegen die EimichtungenEurer Nehme in einem Lande gesprochen, wo sie als natio-nale Form der Gerechtigkeit eingeführt ist. Noch nackdrück-licher, wo möglich, läugne ich die abgeschmackte Verläum-dung, die mich, einen fremden Reisenden, so darstellt, alshätte ich den Auftrag, mit dem Herzog vru Burgund sowichtige Gegenstände zu verhandeln oder eine Verschwörungzu Vernichtung eines Systems anzuzettcln, an welchem Vieleso eifrig hängen. Nie habe ich so etwas gesagt, nie auchnur gedacht."

„Ankläger," sagte der Vorsitzende Richter, „du hast LenAngeklagten gehört — WaS erwiederst du darauf?"

„Den ersten Theil der Anklage," erwiederte der Ge-fragte, „hat er in Gegenwart dieses bohen Gerichts zuge-standeiii er hat zugegeben, daß er mit seiner gottlosen Zungeunsere heiligen Geheimnisse gelästert, und verdient, daß sieihm dafür aus dem Halse gerissen wird. Was den übrigen