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18 (1851) Anna von Geierstein
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Er kam deshalb der Annäherung des Mönchs freundlichst ent-gegen und besprach sich mit ihm über den Instand von Loth-ringen und die Theilnabme, welche der Versuch des Herzogsvon Burgund, sich dieses Lehens für eigene Hand zu bemäch-tigen, wohl in Frankreich und Deutschland Hervorrufen würde.Hiebei begnügte sich Philipson, die Ansichten seines Reisegefähr-ten anzuhören und g ib nichts von seinen eigenen preis, son-dern hielt es, nachdem er die Nachrichten in Empfang ge-nommen, die ihm der Mönch mitzutheilen für gut fand, fürbesser, von der Geographie des Landes zu reden, von LenErleichterungen, die es dem Handel gewährte und den Ein-richtungen, die den Verkehr hemmten oder beförderten.

Während er so in ein Gespräch verflochten war, welchesam besten zu seinem Gewerbe zu passen schien, trat plötzlichder Wirth in's Zimmer, stieg auf ein altes Faß und blicktelangsam und fast rund im Gemach herum. Als er seineMusterung vollendet, sprach er in entscheidendem Tone dendoppelten Befehl ans,Schließt die Thvre, deckt denTisch."

Der heilige Antonius sei gelobt," sagte der Mönch,unser Wirth hat die Hoffnung anfgegeben, noch mehr Gästefür die Nacht zu bekommen. Wir hätten sonst bis zu diesergesegneten Zeit aus Mangel an Nahrung vergehen können,ehe er uns erlöst hätte. Ei, da kommt ja das Tischtuch, diealte» Hofthore sind jetzt fest genug verriegelt, und wenn Jo-hann MengS einmal sagt, macht die Thore zu, so kann einFremder außen klopfen, so lang er will, wir dürfen versichertsein, daß ihm nicht aufgemacht wird,"

Herr Mengs hält strenge Zucht in seinem Hause," be-merkte der Engländer.

Anna v, Geierstcin 11 . 11