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18 (1851) Anna von Geierstein
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Wenn ick bloß meine eigene Sicherheit zn Rathe zöge, sowürde ich am klügste» thnn, mich hier von Euch zu trennen.Aber der Zweck Eurer Sendung ist der Friede; und Eureplötzliche Umkehr nach dem was in La Ferctte vorgefallen,wird den Krieg unvermeidlich machen. Ich glaube, daß ichEuch sicheres und freies Gehör bei dem Herzog zusichernkann und bin, um der Christenheit den Frieden zu erhalten,bereit, jeder Gefahr entgegenzugehen, die damit für michverbunden sein mag."

Sprecht nicht weiter, würdiger Philipfon," sprach derLandammann, wir zweifeln keineswegs an Eurer Redlichkeitund wehe dem. der sie nicht auf Eurer männlichen Stirnegeschrieben lesen kann. Wir gehen vorwärts und sind bereit,eher unsere Sicherheit in die Hände eines despotischen Für-sten zu legen als die Sendung unverrichtet zu lassen, mit deruns unser Vaterland betraut hat. Der ist bloß ein halb-tapferer Mann, welcher sein Leben nur auf dem Schlachtfeldwagen will. Es gibt andere Gefahren, denen gegenüber zustehen, gleich ehrenvoll ist; und da die Wohlfahrt der Schweizverlangt, daß wir uns ihnen anssetzen, so wird gewiß Keinervon uns sich bedenken, das Wagniß zu unternehmen."

Die anderen Mitglieder der Gesandtschaft nickten ihreZustimmung und die Versammlung brach auf, sich für ihrenweitern Zug in Burgund vorzubereiten.

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