Druckschrift 
18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
Seite
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guten Männer, geht heim! Euer Weg liegt vor Euch undIhr seid ordentlich gewarnt."

Wir danken dir für deinen Rath," sagte der Landani-mann und unterbrach damit den Bannerherrn von Bern, dereine zornige Erwiederung begonnen hatte;falls er gut ge-meint ist; wenn nicht, so ist ein unhöflicher Spaß einem über-ladenen Geschütz gleich, das auf den Kanonier zurückprallt.Unsere Straße geht vorwärts durch La Ferette und vorwärtshaben wir zu gehen im Sinn. Dabei nehmen wir das Ge-schick, wie wir es vor uns finden."

Also geht vorwärts, in des Teufels Namen," schrie derKnappe, der sich einigermaßen Hoffnung gemacht hatte, erkönnte sie von Fortsetzung ihrer Reise abschrecken, dieselbeaber getauscht sah.

Die Schweizer traten in die Stadt ein und hielten be-der Wagenburg au, welche der Statthalter über die Straßeherüber, etwa zwanzig Klafter vom Thor entfernt, gebildethatte. Sie stellten sich in militärischer Ordnung auf; ihrkleiner Haufen bildete dabei drei Linien und die Väter derGesandtschaft befanden sich nebst den beiden Frauenzimmernin der Mitte. Die kleine Schaar bot eine doppelte Frontedar, eine auf jede Seite der Straße gerichtet; die Mittel-linie schaute gerade aus, um vorwärts zu gehen und wartetedazu bloS auf die Entfernung des Hindernisses. Während sieaber so unlhätig da standen, erschien ein Ritter in völligerRüstung aus einem Seitenthor des großen ThurmcS hervorLurch dessen Bogen sie in die Stadt cingezogen waren. Erhatte das Viesier aufaeschlagen und schritt mit finsterer undgerunzelter Stirne vor» an der kleinen Linie hin, welche dieSchweizer bildeten.