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„Sie sollen ihn hoben," antwortete Herr Archibald vonKogenbach. „Wie sie aber wieder hinauskommen, ist eineandere nnd unentschiedenere Frage."
„Bedenkt es doch einen Augenblick, edler Herr," fuhr derKnappe fort. „Ueberleget wohl, die Schweizer sind wahreTäufel im Gefecht und hoben überdies keine Beute, um denSieg zu bezahlen — ein paar schlechte Ketten von gutemKupfer vielleicht, oder von verfälschtem Silber. Ihr habtihnen dos Mark ausgepreßt — beschädigt Eure Zähne nichtdadurch, daß Ihr den Knochen zu zermalmen versucht."
„Du bist ein Narr, Kilian," erwiederte der Hagenbacher,„und es mag auch Feigheit dabei im Spiel sein. Die An-näherung von etlichen vierzig oder höchstens fünfzig SchweizerPartisanen macht, daß du deine Hörner einziekst, wie eineSchnecke vor den Finger eines Kindes. Die meinen sind starkund unbeugsam wie die des Urs, von dem sie so viel sprechenund die sie so unverschämt blasen. Erwäg einmal tu furcht-sames Geschöpf, daß die Schweizer Abgeordneten, wie sie sichvermess »erweise nennen, wenn ich sie frei durchziehen lasse,dem Herzog Geschichte» von Kaufleuten erzählen, die an sei-nem Hof erscheinen sollen und mit kostbaren, an Seine Gna-den besonders adressirten Gegenständen beladen sind. Dannhat Karl die Anwesenheit der Gesandten zu ertragen, welcheer verachtet und haßt, und erfährt durch sie, Laß der Statt-halter von La Ferette, ob er gleich ihnen Durchzug gestattet,doch sich unterstanden hat, die aufzuhalten, die er sehr gernsehen würde. Den» welcher Fürst würde nicht ein Kästchenfröhlich willkommen heißen, wie das, was wir jenem herum-ziehenden englischen Krämer abgenommen haben?"
„Ich kann nit t absehen, wie durch einen Angriff aufdiese Gesandten Euer Edeln Entschuldigung wegen der Plün-