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zu richten, wie es um eines Mannes Gehirn, als wie es umsein Blut steht. Und was Len stolzen Blick und das kühneBetragen betrifft, welches jenen Burschen in den Augen vonMemmen wie du anszeichnet, so gehört das seinem Lande,nicht aber seinem Stande an. Du meinst, es sei in Englandwie in Flandern, wo ein Bürgerskind von Gent, Lüttich oderDpern sich von einem Ritter ans dem Hennegau ebenso wohlunterscheidet, als ein flandrischer Karrengaul von einem spa-nischen Zelter. Aber du irrst dich. England besitzt manchenKaufmann von so stolzem Herzen und so entschlossener Handals irgend ein edelgeborener Sohn des reichen Landes. Abersei nicht niedergeschlagen, du närrischer Mann, und verrichtedeine Pflicht gut an diesem Kaufmann. Wir werden gleichden Landammann von Unterwalden in die Hände bekommenund der ist, obgleich ein Bauer durch seine eigene Wahl, den-noch ein Edelmann von Geblüt. Er soll durch seinen wohl-verdienten Tod dir dazu verhelfen, daß du den Bauernbalglos wirst, dessen du so müde bist."
„Wäre es nicht besser, wenn Ihr, gnädiger Herr, denTod dieses Mannes verschieben würdet," sagte Kilian, „bisIhr etwas von den Schweizergefangenen höret, die wir als-bald in unsere Gewalt bekommen werden?"
„Sei cs wie du willst," entgegnete Hagenbach und be-wegte die Hände, als wenn er irgend ein unangenehmes Ge-schäft bei Seite wärfe. „Aber Alles muß fertig sein, ehe ichwieder davon höre."
Die furchtbaren Trabanten nickten Gehorsam zu und derBlutrath brach auf. Ihr Anführer verwahrte sorgfältig diekostbaren Steine, welche er sich durch einen Verrath an demFürsten, in dessen Dienste er sich freiwillig begeben und durchdas Blut zweier unschuldigen Menschen zu erwerben Willens