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bachers zu beuchten, „daß der Statthalter mir ein Päckchenvvrenthält, welches au seine» gnädigsten Herrn und Meister,den Herzog von Burgund gerichtet ist."
Die Wuth trieb dem Hagenbacher den Schaum vor denMund.
„Und mußte ich es nicht zurückbehalten?" schrie er mitvor Zorn erstickter Stimme. „Kann nicht ein böser Anschlaggegen das Lebe» unseres gnädigsten Landesherrn, durch Giftoder auf andere Art, in diesem verdächtigen Päckchen stecken,da der, welcher es trägt, so sehr verdächtig ist? Haben wirnie von Giften gehört, welche durch die Geruchswerkzeugeihre Wirkung thun? Und sollen wir, die wir, wie ich sagenmöchte, das Thor zu Seiner Gnaden von Burgund Besitzun-gen inne haben, sollen wir das hereinlassen, was Europa desStolzes der Ritterschaft, Burgund seines Fürsten und Flan-dern seines Vaters berauben könnte! Nein! Weg mit diesenschlechten Menschen, Soldaten — hinunter mit ihnen in dietiefsten Verließe, haltet sie gesondert und bewacht sie gut-Dieser verrätherische Anschlag ist mit Vorwissen von Bernund Solothurn gemacht worden."
Also rasete Herr Archibald von Haqenbach mit erhobenerStimme und flammendem Gesicht, indem er seinen Eifergleichsam selbst empvrstachelte, bis die Tritte der Söldner unddas Rasseln ihrer Waffe», die sich mit ihren Gefangenen ent-fernten, nicht mehr hörbar war. Seine Farbe wurde, alsdiese aufhörten, blasser, als ihm natürlich war — seine Stirnezog sich in ängstliche Falten — und seine Stimme war leiserund schwankender als gewöhnlich, wie er sich zu seinen Knap-pen wandte und sagte: „Kilian, wir stehen auf einem schlüpf-rigen Brett und ein wüthender Waldstrom ist unter uns. —Was ist zu thun?"
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