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ein Perlenhalsband für die Festtage — und Lu, Priester, et-liche zwanzig große englische Goldstücke für deine Bemühungals Unterhändler zwischen uns und den heiligen Aposteln,Wir erkennen uns für unwürdig, mit ihnen in eigener unge-weihter Person zu unterhandeln. Und nun, Herr Priester,verstehen wir einander, denn ich habe wenig Zeit zu verlie-ren? Ich weiß, Ihr denkt ungünstig von mir, aber Ihr seht,der Teufel ist nicht ganz so schrecklich, wie man ihn malt."
„Verstehen wir einander?" gab der Priester zur Antwort.„Ach, nein! und ich fürchte, das wird nie der Fall sein. Hastdu nie die Worte gehört, die der heilige Einsiedler, Berchtoldvon Offringcn, zu der unversöhnlichen Königin Agnes gespro-chen, als sie mit so furchtbarer Strenge die Ermordung ihresVaters, des Kaisers Albrecht, gerächt hatte?"
„Ich nicht," entgegnete der Ritter; „ich habe weder dieChroniken der Kaiser studirt, noch dis Legenden der Einsied-ler; und darum, Herr Priester, wenn Euch mein Vorschlagnicht gefällt, so wollen wir keine weiteren Worte von derSacke machen. Ich bin nicht gewohnt, meine Gunstbezeugun-gen Jemand aufzudrängen oder mit Priestern zu handeln, dieBitten verlangen, wenn man ihnen Geschenke anbietet."
„Höret doch die Worte des heiligen Mannes," fuhr derPriester fort. „Die Zeit könnte kommen, und das in einerKürze, da Ihr gern zu hören wünschen dürstet, was Ihr jetztmit Hohn zurückwciset."
„Sprich, aber sei kurz," sagte Archibald von Hagenbach,„und wisse, daß du zwar die Menge schrecken oder überredenkannst, daß du aber jetzt mit einem Manne sprichst, dessenEntschluß so fest steht, daß ihn deine Beredtsamkeit nicht er-schüttern kann"
„Wisse denn," sagte der Priester an der St. Paulskirche,
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