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18 (1851) Anna von Geierstein
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scharf auslugten. So daß nichts zu machen war, sonst hätteich ihnen, da ich meines gnädigen Herrn alten Unwillen gegensie kenne, einen Schlag beigebracht, ohne daß sie jemals er-fahren hätten, wer ihn geführt. Ich will Euch indessen auf-richtig sagen, daß die Bauern sich eine bessere Kenntniß derKriegskunst erworben, als der beste Ritter."

Gut, desto eher ist es der Mühe werth. Laß wir aufsie Acht haben, wenn sie kommen," sagte von Hagenbach;siereisen wahrscheinlich in all' ihrem Putz, den silbernen Kettenihrer Weiber mit ihren eigenen Schaumünzen und Ringenvon Kupfer und Blei. Ah, die schlechten Bauern sind nichtwerth, daß ein Mann von edlem Blut ihnen ihren Plunderabnimmt."

Sie führen bessere Waare bei sich, wenn meine Nach-richt mich nicht täuscht," entgegnete Kilian;es gibt Kauf-leute darunter"-

Pah! die Saumthiere von Solothurn und Bern," sagteder Gouverneur,mit ihrem elenden Gerümpel, Tuch, zugrob, um Decken für Pferde von einiger Zucht daraus zumachen, und Leinwand, die mehr Haartuch ähnlich ist, alseinem Machwerk aus Flachs. Aber ich will sie auSziehen,wäre es auch bloß, um die Schelme zu ärgern. Was! nichtgenug, daß sie verlangen wie ein unabhängiges Volk behandeltzu werden und Abgeordnete und Gesandtschaften abzusenden,sie erwarten gewiß, unter der Freiheit, die man Gesandtenzugesteht, eine Ladung Maaren einschmuggeln zu dürfen, aufdiese Art den edlen Herzog von Burgund zu beleidigen undihn zugleich zu betrügen. Aber von Hagenbach wäre wederein Ritter noch ein Edelmann, wenn er sie ungerupft durch-licße."

Und es ist eher der Mühe werth sie anzuhalten," sagte