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daß er sein Mißbehagen unterdrücken müsse und erwiedertedarum mit so viel Gelassenheit als möglich: —
„Ihr möget handeln, Herr Hauptmann, wie es Glich EureBegriffe von Pflicht und Zartgefühl verschreiben. Was michbetrifft, so werde ich schweigen über das, was Ihr die wun-derlichen Vorfälle dieser Nacht nennt und was durch denBericht Siegmund Biedermann's doppelt wunderbar wird."
„Also auch über das, was Ihr von unseren Hülfstruppenvon Basel gesehen und gehört habt?"
„Darüber werde ich gewiß schweigen," sagte Arthur, „nurhabe ich im Sinn, meinem Vater von der Gefahr zu reden,die sein Gepäck läuft, wenn es zu La Ferette der Durchsuchungund Wegnahme ausgeseht ist,"
„Es ist unnöthig," sagte Rudolph, „ich stehe mit Kopfund Hand für die Sicherheit jedes Stücks aus seiner Habe."
„Ich Lanke Euch in seinem Namen," versetzte Arthur,„aber wir sind friedliche Reisende, für die es wünschenswer-ther sein muß, einen Zank zu vermeiden, als Veranlassung zueinem solchen zu geben, selbst wenn wir sicher wären, ansdemselben siegreich hervorzugehen."
„Das sind die Gesinnungen eines Kaufmanns, nickt aberdie eines Kriegers," entgegnete Rudolph kalt und verdrießlich;„aber das ist Eure Sache und Ihr müßt dabei handeln, wieIhr es für gut haltet. Nur denkt daran, daß Ihr Gut undLeben waget, wenn Ihr ohne unseren Beistand nach La Fe-rette geht."
Sie traten, während er dies sagte, in das Gemach ihrerMitreisenden. Die Gefährten ihrer Runde hatten sich bereitszu ihren schlafenden Kameraden am unteren Ende des Zim-mers niedergelegt. Der Landammann und der Bannerherrvon Bern hörten Donnerhügel's Rapport an, daß sei» Streif-