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fresser," sagte er bei sich selbst, „hat Hirn so gut als Fleischund Knochen und eignet sich besser zum Befehl über Andere,als ich früher gedacht hätte." Dan» wandte er sich zu seinemBegleiter und dankte ihm für die Erzählung, welche den Wegauf so anziehende Welse verkürzt habe.
„Und aus dieser sonderbaren Ehe," fuhr er fort, „leitetAnna von Geierstein ihren Ursprung her?"
„Ihre Mutter," entgegnete der Schweizer, „war Sibillavon Arnheim, das Kind, bei dessen Taufe die Mutter starb,verschwand — oder wie Ihr es nennen wollt. Die BaroninArnheim, ein Mannslehen, fiel an den Kaiser zurück. DasSchloß ist seit dem Tode des letzten Herrn nie bewohnt ge-wesen und wie ich gehört, einigermaßen in Verfall gerathen.Die Beschäftigungen seiner früheren und besonders das trau-rige Ende seines letzten Besitzers haben bewirkt, daß Nie-mand seinen Wohnort darin nehmen will."
„Zeigte sich etwas Uebernatürliches," sagte der Engländer,„an der jungen Baronesse, welche den Bruder des Landam-manns heirathete?"
„So viel ich gehört habe," versetzte Rudolph, „gab essonderbare Geschichten. Man sagte, die Ammen haben in derStille der Nacht Hermione, die letzte Baronesse von Arnheim,weinend neben der Wiege des Kindes stehen gesehen und an-dere Sachen der Art. Aber die Nachrichten, nach denen ichhier rede, sind weniger genau, als die, aus welchen ich meinefrühere Erzählung geschöpft."
„Und da einer an sich nicht wahrscheinlichen Geschichte dieGlaubwürdigkeit zugestanden oder versagt werden muß nachden Beweisen, die für sie beigebracht werden, darf ich Euchbitten," sagte Arthur, „mir zu sagen, welches die Quelle iss,auf die Ihr so viel Vertrauen setzt?"