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wir eben erwähnt, und der Gräfin Waldstetten ein heftigerStreit über den Vortritt entspann. Man überließ die Ent-scheidung darüber dem Baron von Arnheim und dieser ent-schied zu Gunsten der Gräfin. Frau von Steinfeldt befahlalsbald ihrem Gefolge aufzusitzen und ihren Zelter vorzuführen.
„Ich verlasse diese» Ort," sagte sie, „welche» eine guteChristin nie hätte betreten sollen; ich verlasse ein Hans, dessenHerr ein Zauberer und dessen Herrin ein böser Geist ist, deres nickt wagt, seine Stirne mit Weihwasser zu besprengen.Ihre Tischgenosfin ist ein Weib, das für einen elenden Lohndie Kupplerin zwischen einem Hexenmeister und einem einge-fleischten Teufel macht!"
Damit reiste sie ab, Wuth im Gesicht und Groll imHerzen.
Der Baron von Arnheim trat vor und fragte die Ritterund Edeln umher, ob einer unter ihnen wäre, der es wagenwolle, mit dem Schwert die schändlichen Unwahrheiten zu be-haupten, die gegen ihn selbst, seine Gattin und Base geschleu-dert worden seien.
Die allgemeine Antwort war eine entschiedene Weigerung,die Worte der Baronesse Steinfeldt in so schlimmer Sachezu verfechten; und die ganze Gesellschaft sprach sich dahin«US, daß jene Verläumdungen und Lügen geredet habe.
„Dann lasset eine Lüge zu Boden fallen, die kein Mannvon Muth vertheidigen will," sagte der Baron von Arnheim;„nur sollen Alle, die Liesen Morgen hier find, überzeugt wer-den, ob die Baronesse Hermione die Gebräuche der Christen-heit theilt oder nicht."
Die Gräfin von Waldstetten machte ihm, während er sosprach, ängstliche Zeichen; und als das Gedränge ihr »erstat-tete, sich ihm zu nähern, hörte man sie ihm zuflüstern: „Seid