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ihn nach Arnkkim geführt, er müsse aber gestehen, es sei ihmnicht die Halste davon gesagt worden.
Zn Folge dieses unbestreitbaren Zeugnisses wurden dieungünstigen Gerückte, welche durch die sonderbare Erscheinungder schonen Fremden veranlaßt worden waren, grvßentheilszum Sckweigen gebracht, besonders da ihr liebenswürdigesBetragen un.villkührlich das Wohlwollen eines Jeden gewann,der ihr nahe kam.
Mittlerweile begann eine merkliche Veränderung bei denZusammenkünften zwischen der liedlichen Lehrerin und ihremZögling Platz zu greifen Sie fanden unter denselben Vor-sichtsmaßregeln statt, wie zuvor, und nie, so weit man diesbemerken konnte, anders als in Gegenwart der Gräfin vonWaldstetten oder einer dritten acktbaren Person. Aber dieZusammenkünfte wurden nickt mehr in der Bibliothek desSchüleis oder in der chemischen Werkstälte abgehalten; —die Gärten, die Haine wurden zur Unterhaltung besucht, Jagdund Fischerei geti ieben und die Adende mit Tanzen zugebracht.Das Alles verkündigte, daß die wissenschaftlichen Bestrebun-gen für einige Zeit dem Vergnügen hatten weiche» müssen.Es war nicht schwer zu errathen, was dies zu bedeuten hatte.Oer Freiherr von Arnheim und sein schöner Gast redeteneine andere Sprache als alle übrigen, und konnten sich einergeheimen Unterredung überlassen mitten in aller lärmendenFröhlichkeit um sie her So war Niemand überrascht, als»ach ei» paar lustigen Wochen die bevorstehende Verbindungder schönen Peiscrin mit dem Baron von Arnheim förmlichangekündigt wurde.
Das Betragen dieser bezaubernden Person war so ge-ällig. ihr Gespräch so belebt, ihr Witz so fein und doch mitso viel Gutmüthigkeit und Bescheidenheit verbunden, daß trotz