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brannter Mohr, der sich rühmen kann, die Sprache der Sternei» Chaldäa, der Wiege der Slerndenterei, gelesen zu haben— siebe da, der wandernde Betrüger oder Herenmcister nimmtden obersten Platz an der Tafel des Freiherr» von Arnheimein, theilt mit ihm die Arbeiten am Brennkolbe» und Schmelz-ofen. lernt von ihm geheime Künste, wie die, an welchen un-sere ersten Aellern zum Untergang ihres Geschlechts Theilnahmen und vergilt das mit schrecklicheren Lehren, als erempfängt, bis der ruchlose Wirth seinen Vorrath von unhei-liger Weisheit mit Allem vermehrt hat, was der heidnischeBesucher mittheilen kann. Und solche Sachen geschehen inDeutschland, welches man das heilige, römische Reich nenntund in welchem so manche Priester Fürsten sind! Das ge-schieht und weder Bann noch Mahnung wird gegen ein Ge-schlecht von Zauberern erlassen, die von Menschenalter zuMenschenaller in der schwarz » Kunst weiter gehen!"
„Solche Reden, die aus Abteien und Einsiedlerzellen wie-derhalllen, schienen zwar wenig Eindruck auf den kaiserlichenStaatsrath zu machen, aber sie dienten dazu, den Eifer man-ches reichsfreien Grafen und Barons zu erwecken, und lehrtensie einen Krieg oder eine Fehde mit den Freiherren von Arn-heim so ansehen, als wären diese von derselbe» Wichtigkeitund als berechtigten sie zu denselben Vorrechten, wie einKreuzzng gegen die Feinde des Glaubens; sie brachten es da-hin, daß ein Angriff auf diese gehaßten Machthaber als Mit-tel zu Tilgung der schweren Verpflichtungen gegen dis christ-liche Kirche angesehen wurde. Aber die Herren von Arnheimwaren, obgleich nicht händelsüchtig, doch keineswegs unkriege-risch oder abgeneigt, sich selbst zu vertheidigen. Einige An-gehörige dieses gehaßten Geschlechts zeichneten sich sogar alstapfere Ritter und gute Kriegsleute aus; sie waren überdies