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solchen Bedrückungen verwendete, noch unerträglicher wurden,verlangten eifriger den Krieg, weil sie in einem solchen bisdaher beständig Siege und Reickthümer gewonnen hatten.Viele von ihnen wurden noch insgeheim durch die GeschenkeLudwigs Xl zum Kriege aufgereizt > denn dieser sparte wederUmtriebe noch Gold, um einen Bruch zwischen den uner-schrockenen Eidgenossen und seinem furchtbaren Feinde, Karldem Kühnen, herbeizuführen.
Auf der anderen Seite gab eS viele Gründe, die eS fürdie Schweizer als eine Unklugheit erscheinen ließen, einenKrieg mit dem reichsten/ «»biegsamsten und mächtigsten Für-sten Europas zu beginnen. Denn daS war Karl von Burgundohne Frage. Dabei waren gewichtigere Gründe, die mit ihrereigenen Ehre und Unabhängigkeit im Zusammenhang standen,noch gar nicht in Betracht gezogen. Jeder Tag brachte neueNachrichten, daß Eduard der Vierte von England ein engesSchutz- und Trutz-Bündniß mit dem Herzog von Burgundeingegangen, und daß der englische König, der durch zahl-reiche Siege über seine Nebenbuhler auS dem Haus Lancasternach mancherlei Schicksalswechseln den unbestrittenen Besitzdes Thrones erlangt hatte, die Absicht hege, seine Ansprücheauf diejenigen Provinzen Frankreichs wiederaufzunehmen,welche seine Vorfahren so lange besessen. Es schien, als wäredies allein noch nöthig zu seinem Ruhm, und er werde jetztnach Unterjochung seiner inneren Feinde die Augen auf Wie-dereroberunq der reichen und kostbaren auswärtigen Besitzun-gen, welche unter der Regierung des schwachen Heinrichs Vl.und in den bürgerlichen Zwistigkeiten verloren gegangen wa-ren, die man auf so schreckliche Art in den Kriegen zwischender rothen und weißen Rose verfolgt hatte. Man wußte all-gemein, daß der Verlust der französischen Provinzen in ganz
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