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zurück und es wird berichtet, ihre Thaten seien dem Alterihres Geschlechts gleichgekommen. Aber alle irdische Größehat ihr Ende, freie Männer betreten jetzt die Ruinen ihresLehnsherrenschlosses, und ehedem mußten die Leibeigenen beidem entferntesten 'Anblick seiner Thürnie ihre Mützen abneh-men, wenn sie der Züchtigung widerspenstiger Aufrührer ent-gehen wollten."
„Was ich," sagte der Kaufmann, „auf einem Stein anjenem Thurm eingegraben sehe, ist wohl das Wappen derletzten Familie, ein Geier, der auf einem Felsen sttzt, ohneZweifel die sinnbildliche Bezeichnung des Worts Geiersteiu."
„Das ist das alte Wahrzeichen der Familie," erwiederteArnold Biedermann, „und bedeutet, wie Ihr sagt, den Na-men des Schlosses, und den rrugen auch die Ritter, welchees so lange inne hatten."
„Ich bemerkte auch in Eurem Saale," fuhr der Kauf-mann fort, „einen Helm, der dasselbe Wappen oder Wahr-zeichen trug. Das ist, denk' ich, ein Zeichen ron dem Siegder Schweizer Bauern über die Edel» von Geierstem,, wieder englische Bogen zum Andenken an die Schlacht von But-tisholz aufbewahrt wird?"
„Ihr betrachtet," entgegnete der Landammann, „wie ichmerke, werther Herr, in Folge der Vorurtheile Eurer Erzie-hung, de» einen Sieg mit so unangenehmen Gefühlen alsde» ander». Sonderbar, daß die Ehrfurcht vor dem Rangselbst in denen festgewurzelt ist, welche keine Ansprüche dar-auf haben. Aber glättet Eure zusammengezogene» Brauen,mein würdiger Gast, und leid versichert, wen» gleich manchstolzes Baronenfchloß Lurch die gerechte Rache eines entrüste,ten Volks geplündert und zerstört worden ist, als die Schweizdie Bande der Lehnssklaverei abschüttelte, so ist das dochAnna v. Geierstein l. 6