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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
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der ihn sogleich verstand und sehr geneigt war, sich für diehöhnischen Blicke des Berner Kumpans während des Essensund dafür zn rächen, dass er erst kürzlich sein glücklichesSchießen dem Zufall oder der Hexerei zngeschrieben hatte,

Ich verkaufe keinen einzelnen Handschuh, aber nie wei-gere ich mich, einen solchen einzutauschen."

Ihr seid schlau, seh' ich," sagte Rudolph;blickt auf dieSpieler, während ich spreche, sonst errathen sie unser Vorha-ben. Ihr habt eine schnellere Fassungskraft, als ich erwar-tete. Wenn wir unsere Handschuhe austauschen, wie sollJeder den seinen wieder einlösen's"

Mit unseren guten Schwertern," sagte Arthur Philipson.

In der Rüstung, oder wie wir La sind?"

Wie wir da sind," sagte Arthur.Ich habe kein besse-res Gewand, als dies Wamms/ keine andere Waffe, als meinSchwert, und das meine ich, ist für unsern Zweck hinreichend.Nennt Zeit und Ort!"

Der alte Schloßhof von Geierstein," entgegnete Rudolph,die Zeit Sonnenaufgang; aber wir werden beobachtet.

Ich habe meine Wette verloren, Fremdling," fügte er lautund in gleichgültigem Tone hinzu,denn Ulrich hat weiterhinaus getroffen, als Ernst. Hier ist mein Handschuh zumZeichen, daß ich die Flasche Wein nicht vergessen werde."

Und hier der meine," sagte Arthur,zum Zeichen, daßich sie in Lustigkeit mit Euch trinken will."

So trafen zwei hitzköpfige Jünglinge unter den fried-lichen, wenn auch rohen Spielen ihrer Kameraden Anstalten,ihre feindseligen Gesinnungen gegen einander zu befriedigen.