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18 (1851) Anna von Geierstein
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führte sie allmählig aus dem Bereich des Grasplatzes, aufwelchem. Geschrei und Gelächter wieder begonnen hatten.

Der junge Philipsou, dessen Glück als Bogenschütze jedeErinnerung an frühere Fehler verwischt hatte, machte andereVersuche, sich in den Zeitvertreib der Landesangehvrigen zumischen und errang nicht wenig Beifall. Die jungen Leute,welche erst kürzlich so bereit gewesen waren, zusammenzuhal-teu, wen» es galt, ihn zu verspotten, fingen ihn jetzt mehrzu beachten an. Rudolph Oonnerbügel aber sah mit Ver-druß, daß er nicht länger ohne Nebenbuhler in der Meinungseiner Vettern sei, vielleicht auch nicht in der seiner Base.Der stolze Schweizer sah mit bitterem Verdruß, daß er dasMißfallen des Landammanns erregt habe und im Ansehenbei seinen Gesellschaftern gesunken sei. Ja, er hatte sich einernoch kränkenderen Demüthigung ausgesetzt; und das Alleswar, wie sein schwellendes Herz ihm sagte, durch ein frem-des Bürschchen gekommen, obne Geburt oder Ruf, und derohne die Ermuthigung eines Mädchens nicht von einem Fel-sen zum andern steigen konnte.

In dieser aufgeregten Gemüthsstimmung trat er demjungen Engländer näher und während er sich die Miene gab,als ob er mit ihm von den Wechselfällen bei den Spielenredete, die noch immer fortgeführt wurden, zielte er bei dem,was er ihm zuflüsterse, auf ganz andere Dinge. Indem erArthur mit der ungezwungenen Derbheit eines Bergbewohnersauf die Schulter klopfte, sagte er laut:Ernst's Bolze pfeiftdurch die Lust, wie ein Falk, wenn er unter dem Winde hin-fliegt." Dann fuhr er mit leiser, unterdrückter Stimme fort:Ihr Kaufleute verkauft Handschuhe, handelt Ihr auch miteinzelnen oder gebt Ihr sie nur paarweise?"

Ich verkaufe keinen einzelnen Handschuh," sagte Arthur,