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weis darin finden, daß ick, bevor ich den Bogen spannte, diedrei Punkte darauf bestimmt hatte, auf welche ich zielen wollte."
„Zeig' mir den Zettel her, gute Nichte!" sagte ihr Oheim,„und ende den Streit!"
„Nein, mit Eurer Erlaubniß, mein werther Wirth," sagteArthur, „es find bloß ein paar scherzhafte Reime, die nurdem Mädchen selbst vor Augen kommen sollen."
„Und mit Eurer Erlaubniß, Herr," sagte der Landam-mann, „was für die Augen meiner Nichte paßt, darf auchmeine Ohren erreichen."
Er nahm das zusammengerollte Papier von dem Mäd-chen, welche, als sie es weggab, tief erröthete. Die Handschriftdarauf war so schon, daß der Landammann überrascht ausrief:„Kein Schreiber in St. Gallen hätte es hübscher machenkönnen. Sonderbar," fing er dann wieder an, daß eine Hand,die einen Bogen so gut zu spannen im Stande ist, so kunst-reiche Züge zu machen versteht." Und auf's Neue rief er:„Ha Verse, bei der heiligen Jungfrau! Was, haben wirMinstrels als Handelsleute verkleidet bei uns?" Dann machteer das Röllchen auf und las die folgenden Zeilen:
Treff' ich Pfahl, Schnur und Vogel dort, —
Ein Schütz aus England hält sein Wort, —
So gab' ich, zieltest du nach mir.
Die drei für einen Blick von dir.
„Das sind feine Reime, werther Gast," sagte der Land-ammann und schüttelte den Kopf; „schöne Worte, um tolleWünsche in einem Mädchen zu erregen. Aber Ihr brauchtEuck nicht zu entschuldigen, das ist Brauch in Eurem Landeund wir wissen uns danach zu richten." Und ohne weitereAnspielung auf die Schlußzeilcn, deren Vorlesung ihren Ver-fasser sowohl als Len Gegenstand derselben in einige Ver-