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streichelte und erwiederte: „Den Bogen von Buttishvlz, meineLiebe? Die Jungen sind doch gewiß seit letztem Jahr nichtstärker geworden und damals konnte ihn keiner spannen.Aber dort hängt er mit seinen drei Pfeilen. Wer ist der er-fahrene Kämpe, der zu einem Spiel hcrausfordert, in welchemer gewiß überwunden wird?"
„Der Sohn des Herrn da," sagte das Mädchen. „Erkan» sich mit meinen Vettern im Laufen, Springen, Stangen-werfen und Steinschleudern nicht messen und hat sie nunherausgefordert, mit ihm zu reiten oder mit dem englischenBogen zu schießen."
„Das Reiten," sagte der ehrwürdige Schweizer, „wäreschwer, wo es keine Pferde gibt, und wenn auch solche dawären, keinen ebenen Boden zum Wettrennen. Aber einenenglischen Bogen soll er haben, da wir glücklicherweise einensolchen besitzen. Bring ihn den jungen Leuten nebst den dreiPfeilen, meine Nichte und sag ihnen, daß, wer ihn spannt,mehr leistet, als Wilhelm Tell oder der berühmte Stauffacherhätten thun können."
Als das Mädchen wegging, ihn von dem Platze zu holen,wo er unter dem Haufen von Waffen hing, die Philipsonfrüher schon gesehen, bemerkte der englische Kaufmann, dieMinstrels seines Landes würden ein so schönes Mädchen zunichts als zum Bvgenträger des kleinen, blinden Liebesgottesmachen, wenn sie ihr ein Amt anzuweisen hätte».
„Ich mag nichts von dem blinde» Gott Cupido wissen,"sagte Arnold hastig und doch zugleich mit halbem Lachen.„Wir sind ganz betäubt worden von den Narrheiten derMinstrels und herumziehenden Minnesänger, seitdem diesewandernden Spitzbuben herausgefunden haben, daß Geld beiuns zu gewinnen ist. Ein Schweizer Mädchen sollte nichts