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fürchtete, er möchte sich nicht länger in seiner Lage erhaltenkönnen.
Ein an sich unbedeutender Vorfall erhöhte »och die Be-klemmung, welche ihm das Schwinden seiner Kräfte verur-sachte. Alle lebenden Wesen in der Nähe waren natürlicher-weise durch den grausigen Fall erschreck! worden, zu welchenseine Wanderung Veranlassung gegeben. Schaaren von Eulen,Fledermäusen und anderen Nacktvögeln waren genöthigt ge-wesen, ihre Zuflucht in die Lüfte zu nehmen und hatten keineZeit verloren, in ihre Epheunester oder in die Znflucktsörterznrückzukehren, welche ihnen die Ritzen und Löcher in dennahen Felsen darboten. Einer aus dieser Unheil weissagendenSckaar war zufällig ein Lämmer- oder Alpengcier. DieserVogel ist größer und raubgieriger als der Adler selbst, undArthur war nickt daran gewöhnt, ihn zu sehen oder doch nichtihn in solcher Nähe zu erblicken. Wie es im Instinkt dermeisten Raubvögel liegt, so ist es auch die Art dieses Thieres,daß es einen unzugänglichen und sichern Ort einnimmt, wennes voll gefressen ist und da still und bewegungslos Tage langsitzen bleibt, bis das Vcrdauungsgeschäst vollendet ist und mitdem Drang des Hungers seine Thätigkeit znruckkehrt. Voneinem wichen Ruheplatz vertrieben hatte sich einer dieserschrecklichen Vögel aus der Kluft erhoben, die nach ihm be-nannt ist, war gegen seinen Willen mit schrecklichem Geschreiund schlaffen Flügeln im Kreise herumgeflogen und hatte sichauf die Spitze eines Felsen, kaum vier Klafter von dem Baumentfernt, niedergelassen, auf welchem Arthur seinen schwan-kenden Sitz hatte. Obgleich einigermaßen abgestumpft durchdie lange Unthätigkeit, schien er doch den Jüngling wegenseiner bewegungslosen Haltung für todt oder dem Tode nahezu halten. Cr setzte sich bei ihm nieder und blickte ihn an,Anna v. Gelcrsteln i. 3