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Aber, mit Eurer Erlaubniß, mein Vater, halte ich für mög-lich, am Saum des Abgrunds vorwärts zu klettern, bis ichdie Wohnung zu Gesicht bekomme, von welcher uns der Knabespricht. Wenn wirklich eine solche da ist. so muß auch irgend-wo ein Zugang zu ihr sein; und wenn ich auck den Weg selbstnicht ausfindig machen kann, so kann ich doch denen, welchein der Nähe des Gciernestes kort wohnen, ein Zeichen machenund eine freundliche Zurechtweisung von ihnen bekommen."
„Ich kann nicht gestalten, daß du dich in solche Geiahrstürzest," sagte der Vater, , laß den Burschen hingchen, wenner kann und will; er ist ein Bergkind und ich will ihn reich-lich belohnen."
Aber Antonio wies den Vorschlag durchaus und entschie-den ab. „Ich bin ein Bergkind," sagte er, „aber kein Gem-senjäger und habe keine Flügel, um mich von Klippe zu Klippezu schwingen, wie ein Nabe — das Leben ist mehr werth,als Gold."
„Und Gott verhüte," sagte Signore Philipson, „daß ichdich versuchen sollte, eins gegen das andere abzuwägeu. Gehvoran, mein Sohn, ich folge dir."
„Mit Vergunst, theuerster Herr, nein!" entaegnete derJüngling; „es ist genug, ein einzig Leben der Gefabr blos-zustellen und zwar sollte das meine, als das werthlosere, nachallen Regeln der Vernunft, wie der Natur zuerst auf's Spielh gesetzt werden."
/ „Nein, Arthur," sagte der Vater in entscheidendem Tone,
„nein, mein Sohn, ich habe viel überlebt, dich will ich nichtüberleben."
„Ich bin wegen des Ausgangs nicht in Furcht, mein Va-ter, wenn Ihr mir erlaubt, allein zu gehen, aber ich kannund darf ein so gefährliches Wagniß nicht unternehmen, wenn