Druckschrift 
18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
Seite
19
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Seht euch vor, der Sturm, der Sturms Der kam auchwirklich, er jagte den Nebel vor sich her und verschaffte denReisenden abermals den Anblick der Schrecknisse, von denensie umgeben waren.

Ah," rief Antonio trinmphirend aus, als der Stoß nach-ließ,der alte Pontius Hort nicht gerne von Unserer Frau zuEinsiedeln sprechen, aber sie wird schon mit ihm fertig werden,Ave Maria!"

Der Thurm," sagte der jüngere Reisende,scheint un-bewohnt. Ich kann keinen Rauch entdecken und die Mauer-zinne scheint verfallen."

Es ist manchen Tag unbewohnt gewesen," antworteteder Führer.Aber trotz dem wollte ich, ich wäre dort. Derrechtschaffene Arnold Biedermann, der Landammann (ersteBeamte) des Cantons Unterwalden wohnt nicht weit davonund ich stehe euch dafür, Fremde in Noth leiden, so weil erdie Herrschaft führt, keinen Mangel am Besten, was imSpeiseschrank und Keller zu finden ist."

Ich habe von ihm gehört," sagte der ältere Reisende,den Antonio als Signore Philipso» anzureden gelernt hatte,ein guter und gastfreier Mann, der das Ansehen verdient,dessen er sich bei seine» Landsleuten erfreut."

Da habt ihr ganz recht von ihm geredet, Signor," ant-wortete der Führer,und ich wollte, wir könnten sein Hauserreichen. Ihr könntet darin einer gastfreundlichen Bewir-thung und einer guten Zurechtweisung für die morgende Ta-gesre se sicher sein. Aber wie wir ohne die Schwingen deSGeiers in des Geiers Schloß kommen sollen, ist eine schwerzu beantwortende Frage."

Arthur erwiederte mit einem kühnen Vorschlag, den derLeser im nächsten Kapitel erfahren wird.

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