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6 (1853)
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leicht früher, als du selbst erwartest, zum Urquell aller Selig-keit zurück.

Alles Streben hienicden ist Sieg des Himmlischen über Ir-disches; ist Verwechselung der Sklavenftssel mit der ewigen Frei-heit; ist Triumph des Lebens über das Todte.

Weinten die Geliebten Jesu länger, als sie sein Felsengrabzersprengt, und ihn selbst in wunderbaren Erscheinungen wieder-sahen? wiedersahen, nur wie im Traum, in flüchtigen Augen-blicken, weil er dann auf immer von ihnen schied, als sein Worterfüllt war? Trostlose Aeltcrn, trostlose Waisen, trostloseGatten, trostlose Freunde auch die ihr beweint, fie schlafennicht mehr in den Gräbern. Der Gott des Lebens hat fie mitsich vereinigt, um euer Entzücken einst in der Todesstunde nacheinem tugendvoll beendeten Lebenslauf zu verdoppeln. Würdetihr nicht schmerzlicher beim letzten Abschied leiden, wenn ihr dieHeißgeliebten, die euch vorangingcn, zurücklassen müßtet?

Jesus, Auferstandener, Du bist mein Trost, mein Licht. DeinSieg ist mein Sieg; Dein Tod meine Unsterblichkeit; Dein Auf-erstehen mein Triumph.

Mit Dir, Du Ncbcrwindcr, will ich streiten.

Verleihe nach dem-Kampfe mir die Krone,

Mir, Deinem Streiter, Deine Seligkeiten,

Mir die Unsterblichkeit znm Lohne,

Herr, mein Vergelter!