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von der Güte seiner Zwecke überzeugen zu können meinte, ganzdas, was die waren, welche er doch vorher mit Recht verachtete.
Dies aber ist nicht die Handlungsweise des ächten Christen,der im Geiste seines großen Lehrers wandelt, dessen Vorbild ihmimmerdar vorschwebt. Er vergißt nichl dessen, was Jesus, derGerechte, erduldete, um seiner Gerechtigkeit willen. Er vergißtnicht, daß dieser selbst den Weg zum Tode ging für das Glückder Welt — muthvoll mit Jesu Geist betraten auch andere er-habene Menschen, ihm folgend, die gleiche Bahn! Er vergißtnicht, daß nur Beharrlichkeit den Sieg erringt, und daß, wasgerecht und gut und göttlich ist, nie untcrgchcn könne. Er ver-gißt nicht der großen Erinnerung, die der Hcldcnmuth Jesu sei-nen Nachfolgern auf der dornenvollen Bahn für Menschcnglückgab: Fürchtet euch nicht vor denen, welche den Leib tödtcn! Undwas liegt zuletzt am Leben, wenn es den Triumph der Tugendgilt! Ein Tod fürs Glück der Menschheit ist etwas Herrlicheres,als der Gewinn, noch einige Stunden länger im Bewußtseinder Feigheit und Schande Athcm schöpfen zu können.
Was göttlich ist, kann nicht verderben! Biete allenDrohungen, allen Foltern Trotz, o du Gerechter, den die Weltverdammt, und freue dich deines erhabenen Berufs, für dieTugend leiden zu können. Du wandelst auf Jesu glanzvollerDornenbahn! Nicht Jedem ward durch das Zusammentreffen derVerhältnisse und Schicksale dieses Glück beschieden. Möge dichimmerhin die Rotte der Bösen lästern: deine Unschuld ist ein-Himmelsschild gegen jeden auf dein Herz gerichteten Pfeil. Ge-hüllt in diese Unschuld, und mit dem Blick auf Gott im Himmel,vollende deinen Kampf, und du wirst die Krone des ewigen Lebens,der Vollendung, gewinnen!
So, Jesus, Auferstandcner, will ich Dein treuer Jünger sein.Dein Leben ist mein Spiegel, Dein Tod mein Heil, Dein Auf-