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willig mit himmlischer Scelcngrvßc zum Opfer dar — nichl zumBesten eines Fürsten, nein, auch zum Wohl des Geringsten un-ter den Sterblichen! Nicht zum Heil seines eigenen Vaterlandes,sondern zum Wohl aller Völker unter der Sonne! Nicht zumVorthcil derer, die zu seiner Zeit lebten, sondern zum Segender spätesten Zeitalter! Nicht für seinen eigenen Ruhm, sondernfür die Verherrlichung der Gottheit und für die Seligkeit desMenschengeschlechts! — — und dieser Einzige ist JesusChristus! —
Auch Christus starb, und den schmachvollsten aller Tode, wieden glänzendsten: er starb am Kreuze für unsere Sün-den! Ja, cs ist je gewißlich wahr, und ein theures, werthesWort, daß Jesus Christus gekommen ist in die Welt, die Sün-der selig zu machen! (1. Tim. 1, l5.)
Er starb für unsere Sünden! — Nicht weil er durch seineSünden den Tod verdient hatte. Denn wer lebte einfacher,demuthvoller, unschuldiger, als er? — Er starb nicht für sichund seine Ehre. Wie oft entzog er sich den irdischen Ehrenbe-zeugungen, die man ihm dankbar darbringen wollte! Wie ofterklärte er laut und klar seinen Zeitgenossen, seinen Jüngern,die ihn als einen gewöhnlichen, jedoch vorzüglichen Menschen be-trachteten, und ihn noch immer nicht verstehen wollten, nichtfassen konnten: Nein, mein Reich ist nicht von dieser Welt!Wie oft sagte er ihnen, daß der Weg, welchen er dem Menschen-geschlechte zeige, ein ganz vom Irdischen verschiedener sei! „Ihrwisset," sagte er zu seinen vertrauten Schülern, „die weltlichenKönige herrschen, und die Gewaltigen heißt man gnädige Herren;ihr aber nicht also: sondern der Größte unter euch soll sein wieder Jüngste, und der Vornehmste wie ein Diener. (Luk. 22,25.26.)
So starb dieser Heiligste, und starb nicht für sich. Er lebte,aber sein ganzes Leben vollbrachte er nicht für sich. Er vergaß