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- 95t!

Auch von dorther tönt uns Jesu Liebesrnf: Kommet her zumir Alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich willeuch erquickenl

-Ja, erquicke mich, mein Heiland, mit Deinem Tröste, dennMenschen können mich nicht trösten. Gieße Du den BalsamDeiner Himmclsworte in mein krankes, wundes Herz, denn michkann kein Arzt heilen. Nur an Dir, mein Jesus, halte ich fest;Du allein kannst Seelenfrieden geben, wie Du ihn sterbend nochvom Kreuze herab Deiner heiligen Mutter in der Tiefe ihresSchmerzes gabst!

Ich höre Deine Tröstcrstimmc. Du rufst auch mir zu: Siehc,es kommt die Stunde, in welcher Alle, die in denGräbern sind, werden meine Stimme hören, undwerden hcrvorgchcn, die da Gutes gcthan haben,zur Auferstehung des Lebens! (Joh. 5, 28. 29.)

Warum weine ich? Sind dies nicht Jesu Worte?Warum verblutet sich mein Herz in der unendlichen Trauer?Habe ich den Glauben an das Wort meines göttlichen Lehrersverloren?

Verstumme, mein Schmerz, und höre auf, mich zu foltern,bange Schwermut!), denn Jesu göttliche Stimme dringt zu mir!Ich bin für die Ewigkeit geboren, und über deren Staub ichtraure, sie sind für die Ewigkeit geschaffen, wie ich! GottesGnade und Liebe ist ewig, und in ihr leben, webenund sind wir! Es gibt keinen Tod, es gibt unreine flüchtigeTrennung. Ich wandle in einem großen Traum, in dem mirgeliebte Gestalten erscheinen und wieder verschwinden. Aber ichwerde einst erwachen, und die Geliebten wieder finden. DieSeligkeiten dieses Traumes sind nur Ahnungen der Seligkeitbeim Erwache»; die Entzückungen des irdischen Lebens find nurVorgeschmack der Entzückungen unserer ewigen Zukunft, damit