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sie vergelte», wie die Angst an meinem Krankenlager, wie dieschlaflosen Ständen deiner sorgenvollen Nächte um mich? oMuttcrherz, wie dein unaussprechliches Wachen über meine Seele,wie deine Seufzer, deine Bitten zum Himmel für mich? Duhast dich selbst vergessen, weil du nur an mich dachtest; du hastdeine Gesundheit gering geachtet, weil dir die mcinige thcuerwar. Und du, o zärtliches, treues, vielbckümmertes Vater-Herz, bin ich weniger dein Schuldner? Vater, das Brod, wel-ches du im Schweiße deines Angesichtes erwerben mußtest, hastdu es nicht mit mir gctheilt? Ist cs nicht der Segen deinerAnstrengungen, von dem ich jetzt genieße? Ist cs nicht die Fruchtdeiner Lehre, deines Lebens, daß ich jetzt mich einer bessern Er-ziehung freue?

Heilig sei mir, o ihr Guten, Ehrwürdigen! euer Andenken anjedem Feste meiner Geburt. Es sei von min an immer das Festmeiner erneuten Erkenntlichkeit für die Liebe, mit der ihr michgeliebt habet. Ach, das arme Wort der Dankbarkeit ist cs nichtallein, was ich euch schuldig bin. Ihr gäbet mir mehr alsWorte! Darum verkünde mein Sinn, meine That, was ich füreuch fühle. Bin ich den Acltcrn mein Leben schuldig - so will iches ihrer Freude wieder hinweihen. Nicht euer Segen auf mir,so will ich mein Leben wieder zum Segen für euch machen.Segen soll es euch sein über euerm Grabe; Segen noch, wennihr euch schon höher» Lohnes in bessern Welten erfreuet. EuerBild soll vor mir schweben, auch wo ich cnch nicht mehr finde.Euer Andenken entscheide über meine Entschlüsse, richte über meineHandlungen. Ich will eurer Liebe, eures Segens würdig leben,und ist es euch, verklärt in den Wohnungen der Seligkeit, ver-gönnt, auf mich hernieder zu blicken: so störe keine unedle Thatmeiner Seele die Reinheit cuers himmlischen Friedens.

Mit dem Gedanken an die Wohlthaten der Aeltern schwebt