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dungcn den Anbau der Erde; eben dieser talentvolle Handwerkervcrvollkoinmncte seine Kunst auf eine bisher unbekannte Weise.Dazu waren ihre vorzüglichen Kräfte bestimmt; sic sollten zurVermehrung irdischer Glückseligkeit des Menschengeschlechts aufeiner Stelle beitragen, wohin seltener ausgezeichnete Geisterkommen. In den Schöpfungen Gottes und in der Leitung derSchicksale ist immer ein erhabenerer Plan, als wir erwarten undglauben. Nichts ist Zufall. Auch die kleinste Pflanze hat ihrenbesondern Standort nicht ohne Absicht empfangen, und ein Steinliegt nicht vergebens im Felde, wo er liegt.
Aber des Menschen Kurzsichtigkeit ergründet die sinnvollen Ab-sichten des Wcltrcgcnten nicht immer; und thörichter Eigendünkel,welcher immer eine Frucht der Unwissenheit ist, tadelt mit Ver-messenheit, wo Anbetung und schweigende Verehrung das Gcmütherfüllen sollte.
Wenn endlich die Zwecke nicht erreicht werden, zu welchendie Vorsehung den Menschen hinwinkt: so ist cs des MenschenSchuld. Es sind seine Leidenschaften, seine Thorhcitcn, die ihnden falschen Weg ergreifen lassen, und gegen das wahrhafte Gutblenden. Nicht Gott ist'S, der ihn mit sich selbst entzweit. DerMensch ist's, der sich mit Gottes weisern Entwürfen entzweit.
Schon die Aeltcrn pflegen oft in der Erziehung der Kinderden ersten Samen der folgenden Unzufriedenheit zu säen; derEhrgeiz des Vaters, die Eitelkeit der Mutter, welche sich mitLiebe für die Kinder beschönigen, stürzen diese durch unüberlegteBehandlung in ein spätes Verderben. Man gibt den Söhneneine Erziehung, die durchaus nicht zu dem künftigen Beruf schick-lich ist, welchen sic unter ihren Umständen zu ergreifen haben.Man gewöhnt sie früh, als Herren zu leben, da sie in ZukunftDiener zu sein bestimmt sind; man füllt ihren Kopf mit Kennt-nissen, die zu ganz andern Geschäften leiten, als zu den Ge-