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zierte und Erzwungene schätzen, weil er in seiner schleierloscnNatürlichkeit Andern und sich selbst ekelhaft sein wurde; er kanndas Neue und den Wechsel lieben, weil er für die Gesetze desEwigschönen ohne Gedanken ist.
Gott, Schöpfer, die prachtvolle, erhabene Natur ist der Schleierder Schönheit, welchen Du um Dein heiliges Wesen geworfenhast; so sei auch, was mich umgibt, der Wiederglanz stillerScclcnschönhcit. Amen.
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Borlicht in der Wahl der Freunde
Sirach 6, 18.
Der Freund thcilt Alles, Lust und Leid,
In inniger Vertraulichkeit;
lind Jedes Zärtlichkeit versüßt
Dem Andern, was ihm schmerzlich ist.
lind schiede Gott auch Freund von Freund,
Die Herzen kleiden doch vereintDurch treue Liebe, treuen Rath,
Und, wo wir können, durch die That.
Vollenden wir den Pilgcrlauf,
So nimmt uns dann ein Himmel auf;
Unendlich ist die Seligkeit,
Die treue Seelen dort erfreut.
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Unter guten, gefühlvollen Menschen hört man oft die leise Klageüber den Mangel an wahrer Freundschaft, und selbst über denMangel des Sinns für dieselbe. Wie? sind nicht der Beispieletreuer Freundschaft genug zu finden, sowohl im Alterthum, alsin neuern Zeiten? Haben nicht alle Menschen mehr oder weniger