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haben, und ihre Acußerungen schön, weil fie für den Geist dasVollendetste, das Wahrste sind, harmonisch mit allen Ordnungender Natur, innigst verwandt mit der Glückseligkeit der Sterbelichen, im Einklang mit dem Hiersein, wie mit der Ewigkeit.
Gott, Schöpfer des Schönen, Dich selbst verherrlichend innamenloser Anmnth und Erhabenheit Deiner Werke! auch ich,nie gleichgültig gegen die Reize der Natur, will das Schönelieben, weil es im Irdischen dasjenige ist, was mit den Forde-rungen meines Geistes am lebhaftesten übcreinstimmt. — Ich willes in meinem häuslichen Leben über alle Gegenstände zu verbrei-ten suchen, nicht nur für das flüchtige Vergnügen des Auges,sondern mich, wie im Sittlichen, auch im Irdischen jederzeit andas Edlere und Würdigere zu gewöhnen. Aber indem ich demAcußerlich-Schönen nachstrebe, sei cs kein anderes, als dasWiedcrstrahlcn höherer Seelcnschönhcit in den Dingen, die michumgeben. Es leuchte in der Einfalt meiner Sitten die stilleEinfalt meines Gemüthes, in der Ordnung meines Hauses undhäuslichen Lebens die Ordnungsliebe und richtige Denkart undKlarheit meines Geistes; in dem bescheidenen Schmuck und in derAvmuth meiner Umgebungen die Güte und Gefälligkeit meinesHerzens.
Der Lasterhafte ist zugleich ohne Gefühl für das Schöne. Erhat keinen Maßstab, mit welchem er den Werth der Dinge mißt,als seinen Vorthcil, seine Selbstsucht. Ohne eigene Erhabenheitder Seele ist er unfähig, Gott, das Erhabene ln Deinen Wun-dern, das Edle in den Werken der Kunst, das Große und Gött-liche in menschlichen Thaten zu bewundern. Ehrsucht, Golddurstund Hang zu thicrischcm Sinnenkitzel stumpfen jedes bessere Ge-fühl in ihm ab. Er kann noch Pracht lieben, weil er voll thörich-ten Stolzes ist; üppige Verzierung, weil ihm der Sinn für Ein-falt und Wahrheit und Schamhaftigkeit fehlt; er kau» das Ge-