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so unerträglich wurde, daß sie lieber nicht mehr leben, als insolcher schmerzlichen Selbstentzweiung fortdaucrn mochten?
lind es ist kein Frieden, bis wir gesiegt haben über dicHeftig-tigkeit aller derjenigen Neigungen und Wünsche, welche unserUnglück machen; aller derjenigen Neigungen und Wünsche, derenNichterfüllung uns in beständiger Unzufriedenheit erhält, undderen Erfüllung uns endlich keineswegs einen dauerhaften Genußverspricht, wohl gar die bitterste Neue!
Aber wir können keinen Frieden gewinnen, als in Jesu, inseiner großen, göttlichen Denkart. Wir müssen unfern Geist inseiner Klarheit und Unschuld und Verläugnung des Irdischenverklären, wenn wir uns Gott wieder nähern wollen, wenn derewige Vater des Lichts in unfern Geistern wieder seine Kinder,seine Ebenbilder erkennen soll.
Das ist der Friede in Jesu! und ohne diesen ist in keinemGlück eine Glückseligkeit, in keinem Frieden ein Friede!
In der Welt habt ihr Angst, sprach Jesus: und werfühlt nicht, daß alle unsere bisherigen Erfahrungen das Wortverbürgen? Es ist hier auf Erden keine Ruhe vorhanden. Allesdrängt sich in stürmischem Getümmel um uns her dem letzte»Ruhcpunkt, den Schwellen der Ewigkeit entgegen. Alles wechselt;Alles ändert; die Tage fliehen und das Ende von jedem Dingenahet.
In der Welt habt ihr Angst. Wer ist denn, welchersich rühmen könnte, endlich vollkommen glücklich geworden z»sein? Und wenn Einer das höchste Ziel seiner Wünsche wirklicherreicht hat, einen großen Gewinn, ein beträchtliches Vermögen,ein einträgliches Amt, eine ausgezeichnete Ehre, eine sehnlicherwünschte Verbindung, ein beglücktes Gelingen seiner Unterneh'mungen, einen Triumph über seine Verfolger, eine Zurückge-zogenheit aus den Stürmen der Welt — und wenn er schon im