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Acußcrn allein ist, was der Würde des Gottgeschaffenen geziemt.So soll auch mein Betragen nur eine Abspiegelung meines Innernnach Austen sein; und Gerechtigkeit, die Jedem zollt, was ihmgebührt, und Menschenfreundlichkeit, die Jedem zu Allem, wasgut und erlaubt ist, gefällige Hand bietet, und zuvorkommendesWesen gegen Bekannte und Unbekannte, wie es aus liebendemGcmüthe stammt, soll Quell und Grund meines Thuns undLassens in Worten, Bewegungen, Gcberdcn und Thatcn sein.Die ächte Tugend, heiliges, ewiges Vorbild, wie Du sie zeigtest,ist ohne Rauhheit, ohne mürrische, finstere Außenseite; fic istfreundlicher, einladender, rührender, als die glatte, künstlich-lächclnde, herzlose Miene des Lasters! Und diese Tugend seimeine Tugend, diese äußere Sitte, so lange ich athme, meineSitte. So werde ich Gottes, so der bessern Menschen Wohl-gefallen sicher sein. Amen.

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Alles nr i t Jesu.

Joh. 16, 33.

Nur, Jcsus, Deine Weisheit nur,

Gibt Blinden Kraft, zn sehen;

Sie lehrt das Loblied der Natur,

Der Schöpfung Ruf verstehen;

Durch ihren hcil'gen UnterrichtWird erst des Lebens Dunkel Licht,

Den Schöpfer zu erkennen.

Drum wohne hier! o strahle rein,

In dieser heil'gcn Stille,

Daß in des Jrrthums Nacht Dein ScheinDie Wahrheit uns enthülle!

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